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Obwohl die wissenschaftlichen Arbeiten über TM in über 160 Fachzeitschriften und Büchern erschienen sind und allein seit 1990 219 wissenschaftliche Publikationen über TM veröffentlicht wurden ( http://www.truthabouttm.org/truth/Research/ResearchPublications/index.cfm http://www.global-country.net/documentFiles/16.doc ), wird die Seriosität der TM-Forschung in den Medien oft in Zweifel gezogen. Angesichts der ungewöhnlichen Wirkungen ist das durchaus verständlich. Häufig wird dabei auf eine Untersuchung von Peter Canter und Prof. Edzard Ernst von der Universität Exeter verwiesen: "Die von den Maharishi-Vertretern behaupteten vielfachen Wirkungen der TM konnten in unabhängigen Untersuchungen von Studienergebnissen nicht bestätigt werden. Positive Effekte ließen sich allenfalls in Studien nachweisen, die mit vorbereiteten und positiv voreingenommenen Testpersonen durchgeführt wurden..." Im Folgenden dazu eine Stellungnahme von Dr. Roger Chalmers, Leiter verschiedener Arztpraxen der Allgemeinmedizin in Ost-England und ehem. wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mahharishi Vedic University, Vlodrop, Holland 29 May 2003 Antwort auf: Peter H Canter - Die therapeutischen Wirkungen der Meditation, BMJ 2003; 326: 1049-1050) British Medical Journal: Wiss. Forschung zeigt, dass die TM wertvoll für die Gesundheit ist Send response to journal: Email Roger A Chalmers: rogerchalmers@ntlworld.com http://bmj.bmjjournals.com/cgi/eletters/326/7398/1049) deutsch I englisch Canters Ausführungen und Leitartikel enthalten eine Reihe von Auslassungen, Fehlern und irreführenden Behauptungen im Hinblick auf die wiss. Forschung zur Transzendentalen Meditation (TM), wie sie von Maharishi Mahesh Yogi gelehrt wird.(1) Zum Beispiel wird eine streng und sorgfältig kontrollierte randomisierte Studie, die in Harvard durchgeführt wurde, nicht mit einem einzigen Wort erwähnt, in der gerade auch der Faktor der Erwartungshaltung und die Länge des Kontakts mit dem TM-Lehrer statistisch genau kontrolliert wurden. Achtzigjährige, die in Seniorenwohnheimen (Altersheimen) lebten, erlernten die TM und zeigten signifikante Verbesserungen hinsichtlich ihrer geistigen Gesundheit sowie der kognitiven und Wahrnehmungsflexibilität, des systolischen Blutdrucks und des selbst eingeschätzten Wohlbefinden sowie eine signifikant verringerte Sterblichkeit nach drei Jahren, verglichen mit drei Kontrollgruppen, wobei diese entweder eine Pseudo-Meditationstechnik praktizierten (von der Sorte der „Entspannungsreaktion“, von der häufig behauptet wird, sie sei eine Imitation der TM, geht auf Benson zurück) oder die sogenannte Achtsamkeits-Meditation oder keine weitere Methode ausübten oder Behandlung erhielten.(2) Auffallend war, dass die Kontrollgruppe, die die Pseudo- Meditation anwandte, keinerlei positive Wirkungen auf nicht eine einzige der in Frage stehenden Messwerte (Messinstrumente) erreichte, was Canters Behauptung widerlegt, dass solche Vergleiche bisher negativ verliefen. Übrigens war hinsichtlich eines möglichen Interessenkonflikts das öffentlich bekannte Interesse des Hauptautors dieser Studie sehr gut ausbalanciert durch einen zweiten Autor (zudem auch noch Leiter des medizinischen Fachbereichs), der ein namhafter Befürworter und Vertreter der Achtsamkeitsmeditation war. In dieser und vielen weiteren Studien wird deutlich, dass die Forschungen über TM sich in der Tat keineswegs auf von den untersuchenden Forschern vorher selbst ausgesuchte und besonders prädisponierten Versuchspersonen beschränkte: Richtig ist vielmehr, dass die Populationen, die an wiss. Untersuchungen über TM teilgenommen haben, breit variierten, was Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, wirtschaftlichen Status, Beruf und Beschäftigung und den sozialen Hintergrund anbetrifft, und dass Studien zur Transzendentalen Meditation in ganz unterschiedlichen klinischen, medizinischen, experimentellen, arbeitsmedizinischen und Rehabilitationssettings durchgeführt wurden. Zum Beispiel wurden in einer randomisierten Studie, die von Canter zitiert wurde und Verbesserungen hinsichtlich des Bluthochdrucks nachwies, die Versuchspersonen rekrutiert aus einer Hoch-Risiko-belasteten Population von Afro-Amerikanern, die in öffentlichen städtischen Krankhäusern für eher unterprivilegierte Bevölkerungskreise mit niedrigem Ausstatungsniveau behandelt wurden (und zudem in der Mehrzahl bekennende Methodisten und Baptisten waren). Weggelassen wurden ebenfalls Studien, die zeigten, dass TM sich als wirksam in der Verminderung von Substanzmissbrauch erwiesen hat - eine der zentralen Thematiken hinsichtlich des Weltgesundheitsstatusses und eine tagtäglicher Herausforderung für jeden praktischen Arzt. Obgleich TM keinerlei Ratschläge beinhaltet, den Konsum zu verändern, hat eine Serie von Meta-Analysen erbracht, dass die Technik zu einer signifikant größeren Verringerung des Konsums von Tabakprodukten, Alkohol und gesetzlich verbotenen Drogen als konventionale Programme führt, die sich direkt mit diesen Problemetaiken befassen.(4) Langzeit-Abstinenzraten, wie sie mit TM erreicht werden, sind insbesondere beeindruckend. Im Gegensatz zu den Behauptungen von Canter (Anm.: in einem Leitartikel von Canter für das British Medical Journal zu diesem Thema ) hat TM in einer von der zwei von ihm hierzu zitierten randomisierten Studien sich als der einzige und ausschließliche Faktor erwiesen, der signifikant die Arteriosklerose der Halsschlagader (Arteria carotis) rückbilden konnte. (5) In der zweiten genannten Untersuchung wurde ein multimodaler naturmedizinischer Ansatz (Maharishi Vedische Medizin) verwandt und die ganze Versuchverlauf dieser Studie war von vornherein nicht dazu entworfen worfen, allein die Wirkungen der TM zu überprüfen.(6) Forschungen im Bereich der Arbeitsmedizin, einschließlich Studien, die vom Japanischen Arbeitsministerium durchgeführt wurden, erbrachten einen Rückgang hinsichtlich des Rauchens, verbesserte Schlafmuster und Verbesserungen hinsichtlich der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens bei Beschäftigten in sowohl großen wie auch kleinen Unternehmen.(7,8,9) In Übereinstimmung mit diesen und anderen Resultaten, zeigen denn auch Forschungen über die Inanspruchnahmen ärztlicher Leistungen an, dass die TM in der Tat eine bedeutende Rolle für die Primärprävention und hinsichtlich der allgemeinen Reduktion von Gesundheitskosten spielen könnte. Eine Retrospektivstudie über 14 Jahre an 2836 Personen, die in dem Krankenversicherungssystem der Provinz Quebec versichert waren, erbrachte, dass die Arztzahlungen sich zwischen TM-Praktizierenden und anderen Kontrollpersonen (übrige Versicherte)in den Jahren vor Erlernen der TM nicht unterschieden. Nach Beginn mit der Ausübung der TM jedoch nahmen die Gesundheitskosten progressive bei den TM-Versuchspersonen im Vergleich mit den Kontrollpersonen ab. Der durchschnittliche Jahresunterschied lag bei 13 Prozent und führte nach sechs Jahren zu einer kumulativen Verminderung von 55 Prozent der Arztausgaben. (10) Eine frühere Studie, die Daten der Blue Cross/Blue Shield-Krankenversicherung, einer Haupt-US-Krankenkasse, benutzte, fand heraus, dass sowohl Krankenhauseinweisungen wie auch ambulante Arztkosten um 50 % vermindert für Personen waren, die TM praktizierten, gegenüber der Norm und Kontrollpersonen. In der Gruppe der über 40-Jährigen lag die Verminderung sogar bei über 70 Prozent. Krankenhauseinweisungen waren signifikant verringert hinsichtlich aller 17 Krankheitskategorien, die untersucht wurden.(11) Die TM-Forschung umfasst mitltlerweise mehr als 600 Studies, die an 200 unabhängigen Universitäten und Forschungseinrichtungen in 30 Ländern durchgeführt wurden mit Originalarbeiten, die in über 120 Fachzeitschriften, von denen jede zunächst Gutachten vor der Veröffentlichung jeder Originalarbeit von Experten einholt, abgedruckt wurden und unter aktiver Mitwirkung von mehr als 360 Forschern, von denen die meisten nicht mit den Organisationen, die TM fördern oder propagieren, verbunden sind. Wie bei vielen anderen nützlichen und innovativen medizinischen Techniken auch haben einige Forscher einen substantiellen Teil ihrer beruflichen Laufbahn dazu verwandt, die Wirkungen der TM und ihrer physiologischen Mechanismen zu erhellen. Eine solche Gruppe von Forschern findet sich an der Maharishi University of Management (eine öffentliche, voll akkreditierte Universität in Iowa, USA, mit akademischen Graden bis hin zur PhD-Ebene (Doktorgrad)). Sie zeichnet in Zusammenarbeit mit unabhängigen Klinikern und Forschern anderer Institutionen verantwortlich für einige der von der Untersuchungsmethodik her anspruchsvollsten und strengsten Forschungen im Bereich der Meditationsforschung überhaupt. Diese anspruchsvolle Forschungsarbeit hat ihr wiederum die Förderung mit Millionen von Forschungsgeldern seitens des US-Nationalen Gesundheitsinstituts eingebracht.(3,4,5,14) Im Gegensatz zu den allermeisten Arzneimittelforschungen (pharmazeutische Forschung) wird die TM-Forschung nicht von Organisationen finanziert, die die Technik verbreiten. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass wissenschaftliche Fachjournale und ihre Gutachter, wie im übrigen auch das NIH, die höchste amerikanische Gesundheitsbehörde, irgendetwas akzeptieren würden, was nicht den höchsten Standards entspricht, wenn es um die TM-Forschung geht, und dies umso mehr, wenn bekannt ist, dass die verantwortlichen Forscher mit einer der Institutionen, die TM empfehlen, verbunden sind. Jahr für Jahr wurden diese hohen bindenden Qualitätsstandards eingehalten. Canter erwähnt eine Meta-Analyse, die erbrachte, dass die TM den zweifachen Behandlungserfolg hinsichtlich der Verringerung von Angst erzielte, als wie er durch anderen Meditationsformen und Entspannungstechniken nachgewiesen werden konnte.(12) Allerdings legte irreführenderweise sein der Erwähnung dieser Meta-Analyse vorhergehender Satz nahe und schien zu implizieren, dass die Studie „von Wissenschaftlern ausgeführt wurde, die direkt in Organisationen involviert sind, die Transzendentale Meditation anbieten“. De facto ist es aber so, dass der die Forschung beaufsichtigende Wissenschaftler und Hauptverfasser der Arbeit ein Physiker an der Stanford University war, der bisher noch keine einzige Studie zu TM veröffentlicht hatte, und dass die beiden ihm zur Seite stehenden jungen Wissenschaftler zwar ein schon länger währendes Interesse an TM hatten, aber keiner von ihnen zu diesem Zeitpunkt direkt in einer TM- Institution involviert war. Ganz im Gegensatz zu Canters Behauptung, dass es dafür keine Daten gäbe, zeigen weitere Analysen (Table 4, p.967), dass die Überlegenheit der TM hinsichtlich der Verminderung von Angst auch aufrechterhalten werden konnte und sich sogar verstärkte, wenn man die Auswahl er Studien einschränkte auf: a) alle Zufallsstudien (randomisierte Studien) mit geringem Teilnehmer-Abgang, b) nur allein die veröffentlichten ( in Fachjournalen) Studien und c) alle die Zufallstudien, die von Autoren mit einer neutralen oder negativen Haltung zur TM durchgeführt wurden.(12) Diese Ergebnisse stimmen überdies überein mit einer nachfolgenden Meta-Analyse, die zeigte, dass sich die TM mehr als drei Mal so effektiv erwies als andere Meditations- und Entspannungsverfahren, was die Verbesserung des allgemeinen geistigen Wohlbefindens anbetrifft. (13) Die Beschreibung von ‘Bensons Entspannungsreaktion’ als einer ‚von kultischen Elementen befreiten Form der Transzendentaler Meditation’ mutet seltsam und überraschend an und bleibt unerklärt. TM erfordert keinerlei Glauben, Veränderungen im Lebensstil, keinerlei Einstellungen oder bestimmte Ernährungsweisen und kann problemlos und leicht von jedermann erlernt werden, unabhängig von Alter, Bildungshintergrund oder Kultur. TM ist eine einfache, mühelose Technik, die auf vollständig freiwilliger Basis zweimal täglich für 15-20 Minuten praktiziert wird und von qualifizierten Lehrern, die ein ausführliches Ausbildungsprogramm absolviert haben, gelehrt wird. Mehr als fünf Millionen Menschen aus sehr unterschiedlichen sozialen, kulturellen, ethnischen, religiösen und wirtschaftlichen Hintergründen haben die Technik in 100 Ländern erlernt. Die ‘Entspannungsreaktions’-Methode ist nicht etwa eine ‘Form der Transzendentalen Meditation’: Ansprüche oder Behauptungen seitens ihrer Proponenten, dass sie die TM-Wirkungen repliziere, haben bisher keinerlei wissenschaftlicher Überprüfung Stand halten können.(2,4,12,13) Die Erforschung der Wirkungen der verschiedenen Techniken ist eine fortlaufende Herausforderung, aber von der A priori-Annahme zu beginnen, alle Meditations-/Entspannungstechniken seien in etwa dasselbe und sogar alle ȁkognitiv--verhaltensbezogenen’ Techniken wegen einiger oberflächlichen Ähnlichkeiten, dies nun allerdings ist ein Vorgehen, das den Befunden der ernsthaften Forschung total ins Gesicht schlägt und sich als ebenso irreführend und falsch erweist wie die Behauptung, Morphin und Aspririn seien im wesentlichen dasselbe, da es sich bei beiden um Analgetika handelt. Canters abschlließende Zusammenfassung, dass ‘die (Anm.: durch TM) behandelten Gesundheitsstörungen im Zusammenhang mit Stress stehen’ , wird nicht weiter erläutert und erweckt den Anschein, als sei damit beabsichtigt, die Wirkung der TM auf nur von minderer medizinischer Bedeutung herunterzuspielen. Diese Äußerung Canters ist allerdings ziemlich bedeutungslos, da sie auf einem Mangel an Übereinstimmung fußt, welche Gesundheitsprobleme eigentlich als stress-verursacht beschrieben werden können: Ist damit auch Bluthochdruck, Angina pectoris, Arteriosklerose und Langlebigkeit im allgemeinen impliziert, um nur eine wenige Zielpunkte von klinischer Bedeutung zu benennen, die die TM positiv beeinflusst? (2,3,5,14,15) TM stellt zweifelsohne eine außerordentlich effektive und dringend benötigte Methode der Verringerung von Stress (4,1216) dar, aber ihre Wirkungen beschränken sich nicht allein auf in hohem Maße gestresste Personen: Eine Analyse der Subgruppen einer Zufallsstudie in Vorbereitung erbrachte, dass die TM signifikant den systolischen und diastolischen Blutdruck in sowohl hoch riskobehafteten wie auch nur mit niedrigen Risiken hinsichtlich eines Messwertes für psychosozialen Stress behafteten Subgruppen gegenüber Gruppen, die progressive Muskelentspannung praktizierten oder Gesundheitsverhaltenserziehung erhielten, verminderte. Interessanterweise erwies sich die TM auch als gleichermaßen wirksam für beide Geschlechter wie auch für Hoch-Risiko- oder Niedrig-Risiko-Gruppen hinsichtlich vier weiterer Dimensionen - wie Übergewicht, Alkoholkonsum, Mangel an körperlicher Bewegung und dem Sodium-Potassium-Verhältnis in der Ernährung. (14) Auch hinsichtlich der Kosteneffizienz schnitt die TM günstig im Vergleich mit medikamentöser Behandlung ab. (7) Um dies abschließend zu erwähnen, so hat sich das British Medical Journal zu Recht in einigen seiner Ausgaben mit den massiven medizinischen Folgen des Krieges befasst. In dieser kritischen weltpolitischen Zeit mag es für Ärzte, die hier sensibilisiert und besorgt sind, von Interesse sein, dass mehr als 40 kontrollierte Studien (einschließlich Vorstudien), die in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, die ‚peer-reviewed’ sind, in denen also zur Veröffentlichung anstehende Originalarbeiten zuvor von Experten wissenschaftlich begutachtet werden, erbracht, dass die kollektive Praxis der TM und des darauf aufbauenden TM-Sidhi-Programms durch einen spezifischen, kleinen Teilprozentsatz einer Gesamtbevölkerung regelmäßig und konsistent Kriminalität, Gewalttätigkeit, Kriegshandlungen und terroristische Akte wie auch die Konfliktintensität im allgemeinen reduzierte und dass sie die internationale Harmonie förderte.(18,19,20,21) In einer Zeit, in der das Gesundheitswesen immer mehr von dem Management chronischer Krankheiten (im Kontrast zu deren wirksamern Prävention oder Therapie) geprägt ist, ist in der Tat jeder Ansatz, der wirklich die Gesundheit fördert und zu einer genuinen Primärprävention beiträgt, eine erfrischende Bereicherung. Nachdem ich die umfassenden positiven Wirkungen der TM für Gesundheit und Lebensqualität an über 3000 Individuen beobachten konnte, kann ich nur von ganzem Herzen diese wertvolle Technik sowohl den Patienten als auch meinen Kollegen empfehlen. Roger A. Chalmers Referenzen:
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