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TRANSZENDENTALE MEDITATION UND MAHARISHIS VEDISCHE WISSENSCHAFT
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Obwohl die wissenschaftlichen Arbeiten über TM in über 160 Fachzeitschriften und Büchern erschienen sind und allein seit 1990 219 wissenschaftliche Publikationen über TM veröffentlicht wurden ( http://www.truthabouttm.org/truth/Research/ResearchPublications/index.cfm http://www.global-country.net/documentFiles/16.doc ), wird die Seriosität der TM-Forschung in den Medien oft in Zweifel gezogen.

Angesichts der ungewöhnlichen Wirkungen ist das durchaus verständlich. Häufig wird dabei auf eine Untersuchung von Peter Canter und Prof. Edzard Ernst von der Universität Exeter verwiesen: "Die von den Maharishi-Vertretern behaupteten vielfachen Wirkungen der TM konnten in unabhängigen Untersuchungen von Studienergebnissen nicht bestätigt werden. Positive Effekte ließen sich allenfalls in Studien nachweisen, die mit vorbereiteten und positiv voreingenommenen Testpersonen durchgeführt wurden..."

Im Folgenden dazu eine Stellungnahme von Dr. Roger Chalmers, Leiter verschiedener Arztpraxen der Allgemeinmedizin in Ost-England und ehem. wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mahharishi Vedic University, Vlodrop, Holland


29 May 2003
Antwort auf: Peter H Canter - Die therapeutischen Wirkungen der Meditation, BMJ 2003; 326: 1049-1050)
British Medical Journal: Wiss. Forschung zeigt, dass die TM wertvoll für die Gesundheit ist
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Email Roger A Chalmers: rogerchalmers@ntlworld.com
http://bmj.bmjjournals.com/cgi/eletters/326/7398/1049)
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Canters Ausführungen und Leitartikel enthalten eine Reihe von Auslassungen, Fehlern und irreführenden Behauptungen im Hinblick auf die wiss. Forschung zur Transzendentalen Meditation (TM), wie sie von Maharishi Mahesh Yogi gelehrt wird.(1) Zum Beispiel wird eine streng und sorgfältig kontrollierte randomisierte Studie, die in Harvard durchgeführt wurde, nicht mit einem einzigen Wort erwähnt, in der gerade auch der Faktor der Erwartungshaltung und die Länge des Kontakts mit dem TM-Lehrer statistisch genau kontrolliert wurden. Achtzigjährige, die in Seniorenwohnheimen (Altersheimen) lebten, erlernten die TM und zeigten signifikante Verbesserungen hinsichtlich ihrer geistigen Gesundheit sowie der kognitiven und Wahrnehmungsflexibilität, des systolischen Blutdrucks und des selbst eingeschätzten Wohlbefinden sowie eine signifikant verringerte Sterblichkeit nach drei Jahren, verglichen mit drei Kontrollgruppen, wobei diese entweder eine Pseudo-Meditationstechnik praktizierten (von der Sorte der „Entspannungsreaktion“, von der häufig behauptet wird, sie sei eine Imitation der TM, geht auf Benson zurück) oder die sogenannte Achtsamkeits-Meditation oder keine weitere Methode ausübten oder Behandlung erhielten.(2) Auffallend war, dass die Kontrollgruppe, die die Pseudo- Meditation anwandte, keinerlei positive Wirkungen auf nicht eine einzige der in Frage stehenden Messwerte (Messinstrumente) erreichte, was Canters Behauptung widerlegt, dass solche Vergleiche bisher negativ verliefen. Übrigens war hinsichtlich eines möglichen Interessenkonflikts das öffentlich bekannte Interesse des Hauptautors dieser Studie sehr gut ausbalanciert durch einen zweiten Autor (zudem auch noch Leiter des medizinischen Fachbereichs), der ein namhafter Befürworter und Vertreter der Achtsamkeitsmeditation war.

In dieser und vielen weiteren Studien wird deutlich, dass die Forschungen über TM sich in der Tat keineswegs auf von den untersuchenden Forschern vorher selbst ausgesuchte und besonders prädisponierten Versuchspersonen beschränkte: Richtig ist vielmehr, dass die Populationen, die an wiss. Untersuchungen über TM teilgenommen haben, breit variierten, was Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, wirtschaftlichen Status, Beruf und Beschäftigung und den sozialen Hintergrund anbetrifft, und dass Studien zur Transzendentalen Meditation in ganz unterschiedlichen klinischen, medizinischen, experimentellen, arbeitsmedizinischen und Rehabilitationssettings durchgeführt wurden. Zum Beispiel wurden in einer randomisierten Studie, die von Canter zitiert wurde und Verbesserungen hinsichtlich des Bluthochdrucks nachwies, die Versuchspersonen rekrutiert aus einer Hoch-Risiko-belasteten Population von Afro-Amerikanern, die in öffentlichen städtischen Krankhäusern für eher unterprivilegierte Bevölkerungskreise mit niedrigem Ausstatungsniveau behandelt wurden (und zudem in der Mehrzahl bekennende Methodisten und Baptisten waren).

Weggelassen wurden ebenfalls Studien, die zeigten, dass TM sich als wirksam in der Verminderung von Substanzmissbrauch erwiesen hat - eine der zentralen Thematiken hinsichtlich des Weltgesundheitsstatusses und eine tagtäglicher Herausforderung für jeden praktischen Arzt. Obgleich TM keinerlei Ratschläge beinhaltet, den Konsum zu verändern, hat eine Serie von Meta-Analysen erbracht, dass die Technik zu einer signifikant größeren Verringerung des Konsums von Tabakprodukten, Alkohol und gesetzlich verbotenen Drogen als konventionale Programme führt, die sich direkt mit diesen Problemetaiken befassen.(4) Langzeit-Abstinenzraten, wie sie mit TM erreicht werden, sind insbesondere beeindruckend.

Im Gegensatz zu den Behauptungen von Canter (Anm.: in einem Leitartikel von Canter für das British Medical Journal zu diesem Thema ) hat TM in einer von der zwei von ihm hierzu zitierten randomisierten Studien sich als der einzige und ausschließliche Faktor erwiesen, der signifikant die Arteriosklerose der Halsschlagader (Arteria carotis) rückbilden konnte. (5) In der zweiten genannten Untersuchung wurde ein multimodaler naturmedizinischer Ansatz (Maharishi Vedische Medizin) verwandt und die ganze Versuchverlauf dieser Studie war von vornherein nicht dazu entworfen worfen, allein die Wirkungen der TM zu überprüfen.(6)

Forschungen im Bereich der Arbeitsmedizin, einschließlich Studien, die vom Japanischen Arbeitsministerium durchgeführt wurden, erbrachten einen Rückgang hinsichtlich des Rauchens, verbesserte Schlafmuster und Verbesserungen hinsichtlich der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens bei Beschäftigten in sowohl großen wie auch kleinen Unternehmen.(7,8,9)

In Übereinstimmung mit diesen und anderen Resultaten, zeigen denn auch Forschungen über die Inanspruchnahmen ärztlicher Leistungen an, dass die TM in der Tat eine bedeutende Rolle für die Primärprävention und hinsichtlich der allgemeinen Reduktion von Gesundheitskosten spielen könnte. Eine Retrospektivstudie über 14 Jahre an 2836 Personen, die in dem Krankenversicherungssystem der Provinz Quebec versichert waren, erbrachte, dass die Arztzahlungen sich zwischen TM-Praktizierenden und anderen Kontrollpersonen (übrige Versicherte)in den Jahren vor Erlernen der TM nicht unterschieden. Nach Beginn mit der Ausübung der TM jedoch nahmen die Gesundheitskosten progressive bei den TM-Versuchspersonen im Vergleich mit den Kontrollpersonen ab. Der durchschnittliche Jahresunterschied lag bei 13 Prozent und führte nach sechs Jahren zu einer kumulativen Verminderung von 55 Prozent der Arztausgaben. (10)

Eine frühere Studie, die Daten der Blue Cross/Blue Shield-Krankenversicherung, einer Haupt-US-Krankenkasse, benutzte, fand heraus, dass sowohl Krankenhauseinweisungen wie auch ambulante Arztkosten um 50 % vermindert für Personen waren, die TM praktizierten, gegenüber der Norm und Kontrollpersonen. In der Gruppe der über 40-Jährigen lag die Verminderung sogar bei über 70 Prozent. Krankenhauseinweisungen waren signifikant verringert hinsichtlich aller 17 Krankheitskategorien, die untersucht wurden.(11)

Die TM-Forschung umfasst mitltlerweise mehr als 600 Studies, die an 200 unabhängigen Universitäten und Forschungseinrichtungen in 30 Ländern durchgeführt wurden mit Originalarbeiten, die in über 120 Fachzeitschriften, von denen jede zunächst Gutachten vor der Veröffentlichung jeder Originalarbeit von Experten einholt, abgedruckt wurden und unter aktiver Mitwirkung von mehr als 360 Forschern, von denen die meisten nicht mit den Organisationen, die TM fördern oder propagieren, verbunden sind.

Wie bei vielen anderen nützlichen und innovativen medizinischen Techniken auch haben einige Forscher einen substantiellen Teil ihrer beruflichen Laufbahn dazu verwandt, die Wirkungen der TM und ihrer physiologischen Mechanismen zu erhellen. Eine solche Gruppe von Forschern findet sich an der Maharishi University of Management (eine öffentliche, voll akkreditierte Universität in Iowa, USA, mit akademischen Graden bis hin zur PhD-Ebene (Doktorgrad)). Sie zeichnet in Zusammenarbeit mit unabhängigen Klinikern und Forschern anderer Institutionen verantwortlich für einige der von der Untersuchungsmethodik her anspruchsvollsten und strengsten Forschungen im Bereich der Meditationsforschung überhaupt. Diese anspruchsvolle Forschungsarbeit hat ihr wiederum die Förderung mit Millionen von Forschungsgeldern seitens des US-Nationalen Gesundheitsinstituts eingebracht.(3,4,5,14) Im Gegensatz zu den allermeisten Arzneimittelforschungen (pharmazeutische Forschung) wird die TM-Forschung nicht von Organisationen finanziert, die die Technik verbreiten.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass wissenschaftliche Fachjournale und ihre Gutachter, wie im übrigen auch das NIH, die höchste amerikanische Gesundheitsbehörde, irgendetwas akzeptieren würden, was nicht den höchsten Standards entspricht, wenn es um die TM-Forschung geht, und dies umso mehr, wenn bekannt ist, dass die verantwortlichen Forscher mit einer der Institutionen, die TM empfehlen, verbunden sind. Jahr für Jahr wurden diese hohen bindenden Qualitätsstandards eingehalten.

Canter erwähnt eine Meta-Analyse, die erbrachte, dass die TM den zweifachen Behandlungserfolg hinsichtlich der Verringerung von Angst erzielte, als wie er durch anderen Meditationsformen und Entspannungstechniken nachgewiesen werden konnte.(12) Allerdings legte irreführenderweise sein der Erwähnung dieser Meta-Analyse vorhergehender Satz nahe und schien zu implizieren, dass die Studie „von Wissenschaftlern ausgeführt wurde, die direkt in Organisationen involviert sind, die Transzendentale Meditation anbieten“. De facto ist es aber so, dass der die Forschung beaufsichtigende Wissenschaftler und Hauptverfasser der Arbeit ein Physiker an der Stanford University war, der bisher noch keine einzige Studie zu TM veröffentlicht hatte, und dass die beiden ihm zur Seite stehenden jungen Wissenschaftler zwar ein schon länger währendes Interesse an TM hatten, aber keiner von ihnen zu diesem Zeitpunkt direkt in einer TM- Institution involviert war.

Die Wirkungen der TM erwiesen sich insbesondere solchen Methoden gegenüber überlegen, die angeblich ihren Urhebern zufolge die TM nachahmen würden oder ihr gleich kämen, und zwar sowohl Methoden aus dem Bereich der Pseudo-Meditation (wie etwa Bensons Entspannungsreaktion) und auch der ‘Mantra-Meditation’.(12) Canter stellt die klinische Relevanz dieser Ergebnisse in Frage und zwar, weil die Studien nicht Patienten „mit psychiatrischen Erkrankungen“ einschlössen. Als Allgemeinpraktiker möchte ich daraufhinweisen, dass nur ein kleiner Teil der massiven Last, die generelle Angstsyndrome auf die individuelle Lebensqualität, das Gesundheitswesen und die Wirtschaft plazieren, in der Regel unter der Überschrift der ‘psychiatrischen Erkrankung’ gefasst wird. Alle Studien, die die genannte obige Meta-Analyse mit einschließt, benutzen Messinventare, die sowohl mit physiologischen als auch klinischen Aspekten der Angst sehr direkt korrelieren.

Ganz im Gegensatz zu Canters Behauptung, dass es dafür keine Daten gäbe, zeigen weitere Analysen (Table 4, p.967), dass die Überlegenheit der TM hinsichtlich der Verminderung von Angst auch aufrechterhalten werden konnte und sich sogar verstärkte, wenn man die Auswahl er Studien einschränkte auf: a) alle Zufallsstudien (randomisierte Studien) mit geringem Teilnehmer-Abgang, b) nur allein die veröffentlichten ( in Fachjournalen) Studien und c) alle die Zufallstudien, die von Autoren mit einer neutralen oder negativen Haltung zur TM durchgeführt wurden.(12) Diese Ergebnisse stimmen überdies überein mit einer nachfolgenden Meta-Analyse, die zeigte, dass sich die TM mehr als drei Mal so effektiv erwies als andere Meditations- und Entspannungsverfahren, was die Verbesserung des allgemeinen geistigen Wohlbefindens anbetrifft. (13)

Die Beschreibung von ‘Bensons Entspannungsreaktion’ als einer ‚von kultischen Elementen befreiten Form der Transzendentaler Meditation’ mutet seltsam und überraschend an und bleibt unerklärt. TM erfordert keinerlei Glauben, Veränderungen im Lebensstil, keinerlei Einstellungen oder bestimmte Ernährungsweisen und kann problemlos und leicht von jedermann erlernt werden, unabhängig von Alter, Bildungshintergrund oder Kultur. TM ist eine einfache, mühelose Technik, die auf vollständig freiwilliger Basis zweimal täglich für 15-20 Minuten praktiziert wird und von qualifizierten Lehrern, die ein ausführliches Ausbildungsprogramm absolviert haben, gelehrt wird. Mehr als fünf Millionen Menschen aus sehr unterschiedlichen sozialen, kulturellen, ethnischen, religiösen und wirtschaftlichen Hintergründen haben die Technik in 100 Ländern erlernt. Die ‘Entspannungsreaktions’-Methode ist nicht etwa eine ‘Form der Transzendentalen Meditation’: Ansprüche oder Behauptungen seitens ihrer Proponenten, dass sie die TM-Wirkungen repliziere, haben bisher keinerlei wissenschaftlicher Überprüfung Stand halten können.(2,4,12,13)

Die Erforschung der Wirkungen der verschiedenen Techniken ist eine fortlaufende Herausforderung, aber von der A priori-Annahme zu beginnen, alle Meditations-/Entspannungstechniken seien in etwa dasselbe und sogar alle &#x201kognitiv--verhaltensbezogenen’ Techniken wegen einiger oberflächlichen Ähnlichkeiten, dies nun allerdings ist ein Vorgehen, das den Befunden der ernsthaften Forschung total ins Gesicht schlägt und sich als ebenso irreführend und falsch erweist wie die Behauptung, Morphin und Aspririn seien im wesentlichen dasselbe, da es sich bei beiden um Analgetika handelt.

Canters abschlließende Zusammenfassung, dass ‘die (Anm.: durch TM) behandelten Gesundheitsstörungen im Zusammenhang mit Stress stehen’ , wird nicht weiter erläutert und erweckt den Anschein, als sei damit beabsichtigt, die Wirkung der TM auf nur von minderer medizinischer Bedeutung herunterzuspielen. Diese Äußerung Canters ist allerdings ziemlich bedeutungslos, da sie auf einem Mangel an Übereinstimmung fußt, welche Gesundheitsprobleme eigentlich als stress-verursacht beschrieben werden können: Ist damit auch Bluthochdruck, Angina pectoris, Arteriosklerose und Langlebigkeit im allgemeinen impliziert, um nur eine wenige Zielpunkte von klinischer Bedeutung zu benennen, die die TM positiv beeinflusst? (2,3,5,14,15)

TM stellt zweifelsohne eine außerordentlich effektive und dringend benötigte Methode der Verringerung von Stress (4,1216) dar, aber ihre Wirkungen beschränken sich nicht allein auf in hohem Maße gestresste Personen: Eine Analyse der Subgruppen einer Zufallsstudie in Vorbereitung erbrachte, dass die TM signifikant den systolischen und diastolischen Blutdruck in sowohl hoch riskobehafteten wie auch nur mit niedrigen Risiken hinsichtlich eines Messwertes für psychosozialen Stress behafteten Subgruppen gegenüber Gruppen, die progressive Muskelentspannung praktizierten oder Gesundheitsverhaltenserziehung erhielten, verminderte. Interessanterweise erwies sich die TM auch als gleichermaßen wirksam für beide Geschlechter wie auch für Hoch-Risiko- oder Niedrig-Risiko-Gruppen hinsichtlich vier weiterer Dimensionen - wie Übergewicht, Alkoholkonsum, Mangel an körperlicher Bewegung und dem Sodium-Potassium-Verhältnis in der Ernährung. (14) Auch hinsichtlich der Kosteneffizienz schnitt die TM günstig im Vergleich mit medikamentöser Behandlung ab. (7)

Um dies abschließend zu erwähnen, so hat sich das British Medical Journal zu Recht in einigen seiner Ausgaben mit den massiven medizinischen Folgen des Krieges befasst. In dieser kritischen weltpolitischen Zeit mag es für Ärzte, die hier sensibilisiert und besorgt sind, von Interesse sein, dass mehr als 40 kontrollierte Studien (einschließlich Vorstudien), die in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, die ‚peer-reviewed’ sind, in denen also zur Veröffentlichung anstehende Originalarbeiten zuvor von Experten wissenschaftlich begutachtet werden, erbracht, dass die kollektive Praxis der TM und des darauf aufbauenden TM-Sidhi-Programms durch einen spezifischen, kleinen Teilprozentsatz einer Gesamtbevölkerung regelmäßig und konsistent Kriminalität, Gewalttätigkeit, Kriegshandlungen und terroristische Akte wie auch die Konfliktintensität im allgemeinen reduzierte und dass sie die internationale Harmonie förderte.(18,19,20,21)

In einer Zeit, in der das Gesundheitswesen immer mehr von dem Management chronischer Krankheiten (im Kontrast zu deren wirksamern Prävention oder Therapie) geprägt ist, ist in der Tat jeder Ansatz, der wirklich die Gesundheit fördert und zu einer genuinen Primärprävention beiträgt, eine erfrischende Bereicherung. Nachdem ich die umfassenden positiven Wirkungen der TM für Gesundheit und Lebensqualität an über 3000 Individuen beobachten konnte, kann ich nur von ganzem Herzen diese wertvolle Technik sowohl den Patienten als auch meinen Kollegen empfehlen.

Roger A. Chalmers

Referenzen:

1 Canter P. The therapeutic effects of meditation. BMJ 2003;326:1049 -50. 2 Alexander CN, Langer EJ, Davies JL, Chandler HM, Newman RI. Transcendental Meditation, mindfulness, and longevity: An experimental study with the elderly. J Personality and Social Psychol 1989;57(6):950- 64. 3 Schneider RH, Staggers F, Alexander CN, Sheppard W, Rainforth M, Kondwani K, et al. A randomized controlled trial of stress reduction for hypertension in older African Americans. Hypertension 1995;26:820-7. 4 Alexander CN, Robinson P, Rainforth M. Treating and preventing alcohol, nicotine, and drug abuse through Transcendental Meditation: A review and statistical meta-analysis. Alcoholism Treatment Quarterly 1994;11:13-87. 5 Castillo-Richmond A, Schneider RH, Alexander CN, Cook R, Myers H, Nidich S, et al. Effects of stress reduction on carotid atherosclerosis in hypertensive African Americans. Stroke 2000;31(3):568-73. 6 Fields JZ, Walton KG, Schneider RH, Nidich S, Pomerantz R, Suchdev P, et al. Effect of a multimodal natural medicine program on carotid atherosclerosis in older subjects: a pilot trial of Maharishi Vedic Medicine. Am J Cardiol 2002;89:952-8. 7 Haratani T, Henmi T. Effects of Transcendental Meditation on health behavior of industrial workers. Japanese J Public Health, 1990;37:729. 8 Haratani T, Henmi T. Effects of Transcendental Meditation on mental health of industrial workers. Japanese J Industrial Health, 1990;32:656. 9 Alexander CN, Swanson GC, Rainforth MV, Carlisle TW, Todd CC, Oates RM. Effects of the Transcendental Meditation Program on stress reduction, health, and employee development: a prospective study in two occupational settings. Anxiety, Stress, and Coping 1993;6:245-62. 10 Herron R, Hillis S. The impact of the Transcendental Meditation program on government payments to physicians in Quebec: an update. Am J Health Promotion 2000;14(5):284-91. 11 Orme-Johnson DW. Medical care utilization and the Transcendental Meditation program. Psychosomatic Med 1987;49:493-507. 12 Eppley KR, Abrams AI, and Shear J. Differential effects of relaxation techniques on trait anxiety: a meta-analysis. J Clin Psychol 1989 45:957- 74. 13 Alexander CN, Gelderloos P, Rainforth MV. Transcendental Meditation, self-actualization, and psychological health: a conceptual overview and statistical meta-analysis. J Social Behavior and Personality1991;6(5):189 -247. 14 Alexander CN, Schneider RH, Staggers F, Sheppard W, Clayborne BM, Rainforth M, et al. Trial of stress reduction for hypertension in older African Americans: II. Sex and risk subgroup analysis. Hypertension 1996 28:228-37. 15 Zamarra JW, Schneider RH, Besseghini I, Robinson DK, Salerno JW. Usefulness of the Transcendental Meditation program in the treatment of patients with coronary artery disease. Am J Cardiol 1996;77:867-70. 16 Brooks JS, Scarano T. Transcendental Meditation in the treatment of post-Vietnam adjustment. J Counseling and Development 1985;64: 212-15. 17 Herron, R, Schneider RH, Mandarino GV, Alexander CN, Walton KG. Cost- effective hypertension management: comparison of drug therapies with an alternative programme. American Journal of Managed Care, 1996;2:427-37. 18 Hagelin JS, Orme-Johnson DW, Rainforth M, Cavanaugh K, Alexander CN. Results of the National Demonstration Project to Reduce Violent Crime and Improve Governmental Effectiveness in Washington D.C. Social Indicators Research 1999;47:153-201. 19 Hatchard GD, Deans AJ, Cavanaugh KL, Orme-Johnson DW. The Maharishi Effect: a model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in Merseyside metropolitan area. Psychol Crime and Law 1996;2(3):165-74. 20 Orme-Johnson DW, Alexander CN, Davies JL, Chandler HM, Larimore WE. International peace project in the Middle East: the effects of the Maharishi Technology of the Unified Field. J Conflict Resolution 1988;32(4): 776-812. 21 Dillbeck MC. Test of a field hypothesis of consciousness and social change: Time series analysis of participation in the TM-Sidhi program and reduction of violent death in the United States. Social Indicators Research 1990;22: 399-418.

Informationen hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte (wird bei jeder Veröffentlichung im BMJ routinemäßig abgefragt): Roger Chalmers ist Vollzeit-Allgemeinpraktiker und erzielte in den vergangenen 7 Jahren mehr als 99% seines Einkommens als Kassenarzt im britischen Gesundheitssystem. 1975 wurde er Lehrer für Transzendentale Meditation und ging nachfolgend einer intensiven Vortragstätigkeit über die wissenschaftliche Erforschung und medizinische Anwendung dieser und verwandter Techniken in den vergangenen 27 Jahren nach. In den Jahren 1982-1996 war er direkt involviert in einer Reihe von Institutionen, die öffentlich TM vertreten, und hatte dabei eine Reihe von nicht mit Gehalt honorierten akademischen Positionen inne (einschließlich der Mit-Herausgabe von gesammelten Originalarbeiten (Collected Papers) zur TM-Forschung). Von 1987-1991 arbeitete er vollzeit in einer privaten medizinischen Praxis, indem er das komplementärmedizinischen System, das als Maharishis Vedischer Gesundheitsansatz bekannt ist und TM einschließt, neben der modernen Medizin einsetzte.


29 May 2003

Research shows that Transcendental Meditation is valuable for health

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Roger A Chalmers, general practitioner (locum), various GP practices in East Anglia

Canter’s editorial contains a number of omissions, errors, and misleading assertions regarding research on Transcendental Meditation (TM), as taught by Maharishi Mahesh Yogi.(1) For example, no mention is made of a meticulously controlled randomized study conducted at Harvard, which actively controlled for expectation and time spent with instructor. Octogenarians living in residential institutions who learned TM showed significantly greater improvement in mental health, cognitive and perceptual flexibility, systolic blood pressure, and self-reported well- being, as well as significantly lower mortality after three years compared to three control groups who practised either a pseudo-meditation technique (of the ‘relaxation response’ type claimed to imitate TM) or ‘mindfulness’, or received no treatment.(2) Strikingly, the pseudo- meditation controls showed no benefit on any measure, refuting Canter’s assertion that such comparisons have been negative. In terms of competing interest, the lead author’s known interest in TM was well balanced by the second author (and departmental professor), a well-known public proponent of ‘mindfulness’.

In this and many other studies, it is clear that research on TM is not confined to self-selected, pre-disposed subjects: indeed, study populations have varied widely in terms of age, gender, ethnicity, economic status, and social background, with research conducted in diverse clinical, experimental, educational, occupational, and rehabilitation settings. For example, in the randomized study cited by Canter showing benefits from TM in hypertension,(3) subjects were drawn from a high-risk population of elderly African-Americans attending underserved inner city hospital clinics (who, incidentally, were predominantly professed Methodists and Baptists).

Also omitted are studies demonstrating that TM is effective in reducing substance misuse - one of the most important issues in world health and a daily challenge for clinicians. Even though TM involves no advice to modify consumption, a series of meta-analyses found that the technique led to significantly greater reductions in use of tobacco, alcohol, and illicit drugs than conventional programmes specifically directed at these problems.(4) Long-term abstinence rates achieved with TM are particularly impressive.

Contrary to the editorial’s assertion, in one of two randomized studies cited, TM alone was shown to significantly reduce carotid artery atherosclerosis.(5) The other found similar results using a multimodal natural medicine programme (Maharishi Vedic Medicine), but was not designed to examine the effect of TM alone.(6)

Occupational health research, including studies from the Japanese Ministry of Labour, have shown reduced smoking, improved sleep patterns, and benefits for general health and well-being in employees of both large and small companies.(7,8,9)

In keeping with these and other results, research on health care utilization indicates that TM could play an important role in primary prevention and reduction of health costs. A 14-year retrospective study of 2836 people enrolled in the Quebec provincial health insurance scheme found that payments to physicians did not differ between controls and TM subjects in the years prior to beginning the te chnique.However,after commencing TM, payments declined progressively compared to controls. The average annual difference was 13 percent, leading to a cumulative reduction of 55 percent after six years. (10)

An earlier study using data from Blue Cross/Blue Shield, a major US health insurer, found that both hospital admissions and outpatient consultations were over 50% fewer for subjects practising TM compared to norms and controls. In the over-40 age group, the reduction was over 70 percent. Admissions were markedly reduced in all 17 disease categories studied.(11)

TM research now comprises more than 600 studies, conducted at 200 independent universities and research institutions in 30 countries, with original research published in over 120 peer-reviewed journals and participation of more than 360 scientists, most of whom are not affiliated with organizations promoting TM.

As with many useful and innovative medical technologies, some researchers have dedicated a substantial part of their careers to elucidating the effects of TM. One such group based at Maharishi University of Management (a fully-accredited university to PhD level, in Iowa) has, in collaboration with independent clinicians and researchers at other institutions, been responsible for some of the most rigorous research in this field. This in turn has attracted millions of dollars of research grants from the US National Institutes of Health.(3,4,5,14) In contrast to much pharmaceutical research, TM research is not funded by organizations that promote the technique.

It is highly unlikely that journals and their reviewers, not to mention the NIH, would accept anything less than the highest standards when dealing with TM research, all the more so if authors are known to be affiliated with institutions advocating TM. Year after year, these stringent standards have been met.

Canter mentions a meta-analysis which found that TM had twice the treatment effect in reducing anxiety as other forms of meditation and relaxation.(12) Misleadingly, his previous sentence implies that this was ‘carried out by researchers directly involved in the organization offering transcendental meditation’. In fact, the senior author was a physicist at Stanford University who had not previously published research on TM, and although both junior authors had longstanding interests in the technique, neither was directly involved with a TM related institution at the time.

TM’s effect was specifically found superior to methods claimed by their originators to imitate TM, including both pseudo-meditation (like Benson’s relaxation response) and ‘mantra meditation’.(12) Canter questions the clinical relevance of these results because the studies did not include patients ‘with psychiatric illness’. As a GP, I would suggest that only a little of the massive burden that general anxiety places on individual quality of life, the health service, and the economy comes under the remit of ‘psychiatric illness’. All studies included in this meta-analysis used an inventory that has been shown to correlate well with both physiological and clinical aspects of anxiety.

Contrary to Canter’s assertion of no data, further analyses (Table 4, p.967) do indeed show that the superiority of TM in reducing anxiety was maintained or increased when confined to randomized studies with low attrition; to published studies alone; or to randomized studies conducted by authors with a neutral or negative attitude to TM.(12) These results are consistent with a subsequent meta-analysis showing that TM was more than three times as effective as other meditation and relaxation procedures in improving a measure of overall mental well-being.(13)

The description of ‘Benson’s relaxation response’ as a ‘non-cultic form of transcendental meditation’ is curious and unexplained. TM requires no belief, nor any change in life-style, attitudes, or diet, and can be easily learned by anyone regardless of age, education, or culture. TM is a simple, effortless technique practised on an entirely voluntary basis for 15-20 minutes twice daily and is taught by qualified teachers who have completed an extensive training programme. More than five million people from very diverse social, cultural, ethnic, religious, and economic backgrounds have learned the technique in over 100 countries. The ‘relaxation response’ method is not a ‘form of transcendental meditation’: claims by its proponents that it replicates TM’s effects fail to stand up to scrutiny.(2,4,12,13)

Exploring the effects of different techniques is an on-going challenge, but to start from the a priori assumption that all meditation/relaxation methods, and even all ‘cognitive-behavioural’ techniques, are the same because of a few superficial similarities not only flies in the face of research evidence but is as misleading as claiming that morphine and aspirin are essentially the same because both are analgesics.

Canter’s conclusion, repeated in the headline, that ‘conditions treated are stress related’ is not explained but is presumably intended to suggest only relatively minor medical significance. It is, however, virtually meaningless given the lack of agreement on which conditions can be properly described as stress related: do they include hypertension, angina pectoris, atherosclerosis, and longevity to name but a few clinically important end-points shown to improve with TM? (2,3,5,14,15)

TM certainly provides an exceptionally effective and much needed method of reducing stress (4,1216), but its effects are not limited to highly stressed individuals: planned subgroup analysis of a randomized trial showed that TM significantly reduced systolic and diastolic blood pressure in both high and low risk subgroups on a measure of psychosocial stress, in contrast to groups who practiced progressive muscular relaxation or received health education. Interestingly, TM was similarly effective for both sexes and for high and low risk subjects on four other dimensions - obesity, alcohol intake, physical inactivity, and dietary sodium-potassium ratio.(14) Cost-effectiveness compared favourably with drug treatment.(17)

Finally, the BMJ has rightly highlighted the massive medical impact of war. At this critical time in world affairs, concerned clinicians may wish to know that more than 40 controlled studies (including prospective projects) published in peer-reviewed journals have found that collective practice of TM and the advanced TM-Sidhi programme by a specific small fraction of the total population consistently reduces crime, violence, war casualties, and conflict intensity, and enhances international harmony.(18,19,20,21)

In an era in which health care is increasingly dominated by management (as opposed to prevention or cure) of chronic disease, anything that truly promotes health and contributes to genuine primary prevention is refreshing. Having observed the comprehensive benefits of TM for health and quality of life in over 3000 individuals, I can wholeheartedly recommend this valuable technique to both patients and colleagues.

Roger A. Chalmers

Competing interests: Roger Chalmers is a full-time locum general practitioner and has derived more than 99% of his income from NHS clinical work over the past 7 years. He became a teacher of Transcendental Meditation in 1975, and has lectured widely on research and medical applications of this and related techniques over the past 27 years. From 1982-1996 he was directly involved with institutions publicly advocating TM holding a number of non-salaried academic positions (including co-editing of collected papers on TM research). From 1987-1991, he worked in full-time private medical practice utilizing the complementary system known as Maharishi's Vedic Approach to Health, which includes TM, alongside modern medicine.



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